Volker Koepp: Sammelsurium – Ein ostelbischer Kulturfilm

 

öFilm in Koproduktion mit dem WDR.
Gefördert durch das BMI, die Berliner Filmförderung und die Stiftung Kulturfonds.

1992 | 35mm | 1:2.35 | Dolby SR | 104 min

INHALT
Der Titel „Sammelsurium“ bezieht sich auf den Umstand, dass die seit Oktober 1990 nicht mehr existierende DDR auch als abgeschlossenes Sammelgebiet für Münz- und Briefmarkenfreunde betrachtet werden kann. Was wie ewig erschien, verging doch mit großer Geschwindigkeit.
Die „ewigen“ Betongrenzen und die „ewigen“ Standbilder wurden geschleift, die „ewige“ Freundschaft zur Sowjetunion scheint schnell aus den Köpfen – abgebrochene Ewigkeiten.
Die versunkenen Orte sind lokalisierbar. Es existiert auch genügend Filmmaterial. Und obwohl vieles schnell vergessen sein wird, gibt es noch genügend Menschen, die berichten können.
„Sammelsurium“ ist Spurensuche und Archäologie, sammelt Erinnerungsstücke und schaut dem Verschwinden zu.

TEAM
Buch, Regie: Volker Koepp
Kamera: Thomas Plenert
Schnitt: Angelika Arnold
Ton: Frank Löprich

FESTIVALS
1992: Uraufführung Duisburger Filmwoche

VERLEIH/VERTRIEB
Verleih: Stiftung Deutsche Kinemathek