Ron Holloway: Parajanov – Ein Requiem

öFilm in Koproduktion mit KINO Productions Dorothea Holloway.

1994 | 16mm | 1:2.35 | Dolby SR | 57 min

INHALT
Als Armenier wurde Sergej Parajanov in Georgien geboren. Er studierte an der Moskauer Filmhochschule und arbeitete als Regisseur in der Ukraine. Seine Stilistik und Plastik – ein Begriff, mit dem er seine Filme beschreibt – machten es möglich, bei schlechtester technischer Ausrüstung Werke von Weltgeltung zu drehen.

International mit vielen Preisen für seine Filme geehrt, erregte er Aufsehen und Ärgernis bei den sowjetischen Herrschern. Nachdem er jahrelang bespitzelt und verdächtigt wurde, verurteilte man ihn 1974 unter vorgeschobenen Anschuldigungen zu fünf Jahren Gefängnis.

Das ausgedehnte Interview von dem niemand ahnte, dass es sein letztes Vermächtnis werden sollte, ist eine Entdeckungsreise in die Innenwelt dieses außerordentlichen Künstlers. „PARAJANOV“ ist ein filmischer Essay, mit persönlichen Fotografien, Filmausschnitten und Fragmenten abgebrochener Arbeiten. Mit Ausschnitten aus sowjetischen Filmen der 50er und 60er Jahre zeigt er auch ein Stück Filmgeschichte.

TEAM
Buch, Regie: Ron Holloway
Kamera: Thomas Schwan
Schnitt: Monika Schindler, Walter Vögele

FESTIVALS
1994: Filmfest München; AFI / Int. Filmfestival Los Angeles; AFI / Int. Filmfestival Washington D.C.; Montreal World Filmfestival; Venedig Int. Filmfestival; Vancouver Int. Filmfestival; Mill Valley Int. Filmfestival; Denver Int. Filmfestival; San Juan Cinemafestival Puerto Rico; Chicago Int. Filmfestival; Viennale/ Wien Int. Filmfestival; Leipzig DOKfilmfest.; Taipei Golden Horse Filmfestival
1995: Max-Ophüls-Preis, Saarbrücken; Hongkong Filmfestival; Karlovy Int. Filmfestival; Cambridge Int. Filmfestival; Flanders Int. Filmfestival Gent; Film Art Fest Ljubljana; Kiev Int. Filmfestival