Kühn/Schreiber: Trotzkis Traum

öFilm in Zusammenarbeit mit dem MDR und arte.

2000 | BETA-SP | 1:2.35 | Dolby SR | 45 min

INHALT
Die Anfänge der Psychoanalyse in Russland

„Psychoanalyse“ und „Sowjetunion“ schienen bislang in keiner Weise zusammenzugehören. Dabei wäre die Psychoanalyse in den 20er Jahren-vor allem durch das vehemente Interesse Lew Trotzkis – fast Teil der Staatsdoktrin der UdSSR geworden: Ging es doch um nichts weniger als die romantisch-utopischen Vorstellungen von der radikalen Umformung des Menschen. Anders als im Westen war die russische Psychoanalyse extrem politisiert und staatsnah. Die Bolschewiki erwarteten von ihr das Instrumentarium für die revolutionäre Umkostruktion des Menschen.

Der Film dokumentiert die Rolle Trotzkis dabei, findet einen der letzten Zöglinge des psychoanalytischen Kinderheims in Moskau und erzählt die Geschichte der russsichen Psychoanalytikerin, C.G.Jung-Schülerin und-Geliebten Sabina Spielrein.

TEAM
Buch, Regie: Regine Kühn, Dr. Eduard Schreiber
Kamera: Lew Sergejew
Schnitt: Rene Schmal