Bernd-Michael Lade: Rache

öFilm in Koproduktion mit dem MDR und dem ORB und der HFF Potsdam.

1996 | 35mm | 1:2.35 | Dolby SR | 85 min

INHALT
Axel, Robert, Peter und Mark haben nach einem wegen Verrat gescheiterten Fluchtversuch in der DDR drei Jahre Haft abgesessen und werden nun in ein vereintes Deutschland entlassen. An ihrem damaligen Freund bzw. Verräter wollen sie Rache nehmen.

Geplant ist nur ein harmloses Erschrecken, doch die Situation eskaliert, es kommt zu einer blutigen Auseinandersetzung; ein Leibwächter und Peter werden angeschossen. Die Freunde fliehen vor der Polizei in eine Kirche. Der Pfarrer ist zwischen Abscheu und Faszination für seine ungebetenen Gäste hin- und hergerissen. Ein Arzt wird für Peter geholt und als Geisel genommen. Als Peter trotzdem an seiner Verletzung stirbt, gerät alles außer Kontrolle. Die Freunde werden zu Feinden. Der Pfarrer versucht, die Welle der Gewalt zu stoppen und stellt sich einem Kampf auf Leben und Tod.

Mit „Rache“ ist Regisseur Bernd-Michael Lade seiner Vorliebe für Actionfilme konsequent nachgegangen. Er hat ein modernes Märchen über Männerfreundschaften, Gewalt und Revolver gedreht. Das Drehbuch schrieb Thomas Brussig, der mit seinem Roman über die Zeit der Wende, „Helden wie wir“, wochenlang in den Bestsellerlisten vertreten war.

TEAM
Regie: Bernd-Michael Lade
Buch: Thomas Brussig
Kamera: Michael Heiter
Schnitt: Alida Babel
Ton: Michael Kobs

u.a. mit Sven Martinek, Dirk Nocker, Christian Kuchenbuch, Torsten Ranft

FESTIVALS
1997: Uraufführung Filmfest München; Filmfestival Potsdam; Ljubljana Filmfestival, Slovenien