Andreas Kleinert: Neben der Zeit

öFilm in Koproduktion mit Euskal Media S. A., ORB, SR und WDR. Mit Unterstützung des Kultusministeriums des Landes Sachsen-Anhalt und der kulturellen Filmförderung Brandenburg.

1995 | 35mm | 1:2.35 | 5.1. | 107 min

INHALT
Sophie ist das schönste Mädchen der kleinen Stadt. Viele Männer begehren sie, doch sie lässt keinen an sich heran. Zurückgezogen lebt sie mit ihrer Mutter und ihrem älteren Bruder in einer seltsamen Harmonie, die von Liebe und gegenseitiger Abhängigkeit geprägt ist. Der Bahnhof, wo Sophie arbeitet, wird geschlossen und ihre beste Freundin verlässt die kleine Stadt für immer. Sie schlägt Sophie vor, mit ihr in die Großstadt zu kommen, um dort Arbeit und das ganze große Glück zu finden. Doch Sophie hat ein Geheimnis. Sie hat sich in einen Russen verliebt, der sich illegal in Deutschland aufhält und sich in einer alten Kaserne versteckt.

In ihrer Leidenschaft zu dem attraktiven Mann, entschließt sie sich, ihn in die Familie aufzunehmen. Bei der Mutter und dem Bruder weckt der warmherzige Fremde längst verdrängte Sehnsüchte und nach und nach enthüllt sich das Rätsel um die Isolation der Familie.
Eine Parabel auf ein uraltes Thema, die Sehnsucht nach Veränderung und die Angst davor.

TEAM
Buch, Regie: Andreas Kleinert
Kamera: Sebastian Richter
Schnitt: Ines Bluhm
Musik: Andreas Hoge

u.a. mit Rosel Zech, Julia Jäger, Sylvester Groth, Michael Poretschenkow

FESTIVALS
1995: Uraufführung, Int. Hofer Filmtage; Filmfestspiele Cottbus, Filmfest Braunschweig; Filmfest Lünen; Max-Ophüls-Festival; Int. Filmfestspiele Göteborg; Filmfestival Mecklenburg-Vorpommern (Publikumspreis); Goethe-Institut Budapest, Montreal, St. Petersburg; Int. Filmfestival Cairo (Hauptpreis „Regie“ und „Beste Darstellerin Julia Jäger“); Bundesfilmpreisnominierung (Beste Darstellerin Julia Jäger); DAG Drehbuchpreis

VERLEIH/VERTRIEB
Verleih: Stiftung Deutsche Kinemathek